Dem hl. Athanasius zugeschrieben

Dies ist der katholische Glaube: Wir verehren den einen Gott in der Dreifaltigkeit und die Dreifaltigkeit in der Einheit, ohne Vermischung der Personen und ohne Trennung der Wesenheit. Denn eine andere ist die Person des Vaters, eine andere die des Sohnes; eine andere die des Heiligen Geistes. ...

April 23, 2024

Hl. Thomas von Aquin

Jesus sprach: „Ich bin der gute Hirt“ (Joh 10,11). Es ist klar, dass der Titel „Hirte“ Christus gebührt. Denn wie ein Hirt seine Herde auf die Weide führt, so erquickt Christus die Gläubigen durch geistliche Nahrung: seinen eigenen Leib und sein eigenes Blut. Um sich vom schlechten Hirten und vom Dieb zu unterscheiden, macht Jesus deutlich, dass er der gute Hirte ist. ...

April 22, 2024

Hl. Leo der Große

Durch den Heiligen Geist wurde er von einer jungfräulichen Mutter geboren, und durch denselben Geist macht er seine allreine Kirche fruchtbar, damit durch die Geburt in der Taufe eine unzählbare Schar Kinder von Gott gezeugt werde. Von ihnen heißt es, dass sie „nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind“ (Joh 1,13). ...

April 21, 2024

Hl. Hildegard von Bingen

Die Seele im menschlichen Leib soll vom Anfang ihres Wirkens bis zu dessen Ende die sieben gleichbleibenden Gaben des Heiligen Geistes mit Eifer verehren. Zu Beginn ihres Tuns soll sie sich an die Weisheit wenden, und am Ende soll sie die Furcht des Herrn haben. In die Mitte soll sie die Stärke stellen, indem sie sich in den himmlischen Dingen mit Verstand und Rat wappnet und in den irdischen mit Wissenschaft und Frömmigkeit umgibt, die sie zu ihrer Hilfe in gleicher Ehrfurcht umfassen muss. ...

April 20, 2024

Hl. Cyrill von Jerusalem

Christus hat einst gesagt: „Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch“ (Joh 6,53). Aber sie hörten diese Worte nicht in geistlicher Weise und gingen empört weg, weil sie dachten, dass der Herr sie zu einem gewöhnlichen Mahl einlädt. ...

April 19, 2024

Hl. Leo der Große

Der Sohn Gottes hat die menschliche Natur so innig mit sich verbunden, dass nicht nur in jenem Menschen, der „der Erstgeborene der ganzen Schöpfung“ (Kol 1,15) ist, sondern auch in all seinen Heiligen ein und derselbe Christus lebt. Wie das Haupt nicht von den Gliedern getrennt werden kann, so können auch die Glieder nicht vom Haupt getrennt werden. ...

April 18, 2024

Hl. Mutter Teresa von Kalkutta

Wo begegnet ihr der Freude der Liebe? In der Eucharistie, in der heiligen Kommunion. Jesus hat sich selbst zum „Brot des Lebens“ gemacht, um uns das Leben zu geben. Tag und Nacht ist er da. Wenn ihr wirklich in der Liebe wachsen wollt, kommt immer wieder zur Eucharistie, kommt zur eucharistischen Anbetung! In unserer Kongregation war es üblich, einmal pro Woche eine Stunde Anbetung zu halten. ...

April 17, 2024

Balduin von Ford

Christus ist das „Brot des Lebens“ für die, die an ihn glauben: An Christus zu glauben bedeutet, das Brot des Lebens zu essen, Christus in sich zu besitzen, das ewige Leben zu besitzen. […] „Ich bin das Brot des Lebens“, sagt Jesus, „Eure Väter haben das Manna in der Wüste gegessen und sind gestorben“ (Joh 6,48f). ...

April 16, 2024

Hl. Johannes Chrysostomus

Die Juden aßen das Paschalamm stehend, mit Schuhen an den Füßen, den Stab in der Hand, hastig (vgl. Ex 12,11). Um wie viel größer muss deine Wachsamkeit sein! Sie waren im Begriff, ins Gelobte Land aufzubrechen und verhielten sich daher wie Reisende; du aber bist auf dem Weg zum Himmel. ...

April 15, 2024

Hl. Petrus Chrysologus

Als der Herr nach seiner Auferstehung bei verschlossenen Türen in die Mitte der Jünger trat (vgl. Joh 20,19), glaubten sie nicht, dass er in seinen wirklichen Leib zurückgekehrt war. Vielmehr nahmen sie an, dass nur seine Seele in einer körperlichen Gestalt zurückgekommen sei, vergleichbar den Bildern, die Träumenden im Schlaf erscheinen. ...

April 14, 2024