II. Vatikanisches Konzil

Die Heiligen Schriften enthalten das Wort Gottes und, weil inspiriert, sind sie wahrhaft Wort Gottes: Deshalb sei das Studium des heiligen Buches gleichsam die Seele der heiligen Theologie. Auch der Dienst des Wortes, nämlich die seelsorgliche Verkündigung, die Katechese und alle christliche Unterweisung [. ...

May 10, 2025

Hl. Mutter Teresa von Kalkutta

Wie zärtlich spricht Jesus zu uns, wenn er sich den Seinen in der heiligen Kommunion darbietet: „Mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und mein Blut ist wahrhaft ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm“. Was könnte mir mein Jesus größeres geben, als sein Fleisch zur Nahrung? Nein, Gott könnte nicht mehr tun oder mir größere Liebe erweisen. ...

May 9, 2025

Hl. Irenäus von Lyon

Töricht in jeder Hinsicht sind diejenigen, die den Heilsplan Gottes verachten, die Heiligung des Fleisches leugnen und seine Auferstehung verwerfen, indem sie behaupten, dass es der Unvergänglichkeit nicht fähig sei. Wird aber das Fleisch nicht erlöst, dann hat uns der Herr auch nicht mit seinem Blut erlöst, noch ist der eucharistische Kelch die Teilhabe an seinem Blut und das Brot, das wir brechen, die Teilhabe an seinem Leib (vgl. ...

May 8, 2025

Balduin von Ford

Christus spricht: „Wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben!“ […] Und der Psalmist sagt: „Das Brot stärkt das Menschenherz“ und „der Wein erfreut das Herz des Menschen“ (vgl. 104,15). Für die, die an ihn glauben, ist Christus Speise und Trank, Brot und Wein. ...

May 7, 2025

Hl. Vinzenz von Paul

Geht zur heiligen Kommunion, so oft die Güte Gottes es euch erlaubt. – Aber ich verspüre überhaupt keine Lust dazu. – Oh, das macht gar nichts, versäumt trotzdem nicht, hinzugehen. Gott ist es, der euch ruft. Es gibt kein wirksameres Heilmittel gegen die Krankheiten unserer Seelen. ...

May 6, 2025

Hl. John Henry Newman

Als Christus vor Pilatus stand, weigerte er sich, für sich selbst Zeugnis abzulegen oder zu sagen, wer er war und woher er kam. Er war unter seinen Zeitgenossen „wie einer, der bedient“ (vgl. Lk 22,27). Offenbar wurde den Aposteln erst nach seiner Auferstehung – besonders nach seiner Himmelfahrt, als der Heilige Geist herabkam – klar, wer da bei ihnen gewesen war. ...

May 5, 2025

Hl. Gregor der Große

Was symbolisiert das Meer, wenn nicht die gegenwärtige Welt, die von den turbulenten Wellen des Geschäftslebens und den Wirbelstürmen eines verfallenen Lebens geschlagen wird? Und was bedeutet das feste Ufer, wenn nicht gar die Unvergänglichkeit der ewigen Ruhe? Die Jünger arbeiten daher auf dem See, da sie noch in den Wellen des sterblichen Lebens gefangen sind, aber unser Erlöser steht nach seiner Auferstehung am Ufer, da er den Zustand des zerbrechlichen Fleisches bereits überwunden hat. ...

May 4, 2025

Hl. Vinzenz von Paul

Ihr wisst, meine Schwestern, dass unser Herr sich zur Gründung seiner Kirche der Konferenzen bediente. Von dem Tag an, da er seine Apostel berief, hielt er mit ihnen solche Unterredungen. Als seine Begleitung anwuchs und neben den Aposteln auch die Jünger umfasste, veranstaltete er manchmal Zusammenkünfte mit ihnen. ...

May 3, 2025

Hl. Albertus Magnus

Von deinem hochheiligen Blut benetzt, mögen unsere Herzen besprengt und gereinigt sein. […] Zum Leben erweckt durch deinen hochheiligen Geist, mögen wir im Leben des Geistes alles wiedererlangen, was wir verloren haben. […] Durch die Teilhabe an der Eucharistie, die aller Gnade Gefäß ist, mögen wir aus deiner Fülle empfangen! Lass uns die gleichen Gnaden erlangen, die deine Apostel und Jünger empfingen, als sie aus deiner Hand die Sakramente empfingen. ...

May 2, 2025

Hl. Augustinus

„Wer vom Himmel kommt, ist über allen. Was er gesehen und gehört hat, das bezeugt er“ Angenommen, in einem Menschen käme aller Aufruhr des Fleisches zum Schweigen, jede Vorstellung von Erde, Wasser, Luft, und Himmelsgewölbe schwiege; ja, auch die Seele würde in sich schweigen und sich, ihrer selbst vergessend, über sich erheben; angenommen, es schwiegen die Träume und Phantasiebilder, jedes Wort, jede Geste, alles was entsteht und vorübergeht – denn wer ein Ohr dafür hat, dem sagen all diese Dinge: „Nicht wir selbst haben uns geschaffen, sondern er, der in Ewigkeit lebt“ (vgl. ...

May 1, 2025