Hl. Charles de Foucauld

„Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist“ (Lk 23,46). Dies ist das letzte Gebet unseres Meisters, unseres Vielgeliebten. Möge es auch das unsere sein! Und möge es das nicht nur im letzten Augenblick unseres Lebens sein, sondern in jedem Augenblick: „Mein Vater, ich lege mich in deine Hände; mein Vater, ich vertraue mich dir an; mein Vater, ich überlasse mich dir. ...

November 25, 2024

Hl. Augustinus

[Jesus will sagen:] Hört her, Juden und Heiden, […] hört her, alle Reiche der Erde! Ich hindere euch nicht daran, in dieser Welt zu herrschen, denn „mein Reich ist nicht von dieser Welt“ (Joh 18,36). Lasst euch also nicht von der törichten Furcht beherrschen, die Herodes ergriff, als ihm meine Geburt verkündet wurde. ...

November 24, 2024

Hl. Justinus

Das Fleisch [d.h. der Mensch] ist kostbar in den Augen Gottes, er bevorzugt es unter all seinen Werken, also ist es nur natürlich, dass er es auch retten will. […] Wäre es nicht absurd, wenn das, was mit so viel Sorgfalt erschaffen wurde, was der Schöpfer für wertvoller hält als alles andere, ins Nichts zurückfiele? Wenn Bildhauer oder Maler wollen, dass die Werke, die sie geschaffen haben, bestehen bleiben, damit sie ihrem Ruhm dienen, dann restaurieren sie sie, wenn sie beschädigt sind. ...

November 23, 2024

Römisches Messbuch

In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Herr, heiliger Vater, allmächtiger, ewiger Gott, immer und überall zu danken. Zu deiner Ehre wurde dieses Haus errichtet, in dem du deine pilgernde Kirche versammelst, um ihr darin ein Bild deiner Gegenwart zu zeigen und ihr die Gnade deiner Gemeinschaft zu schenken. ...

November 22, 2024

Hl. Gregor der Große

„Des Schreckens Dröhnen ist immer in seinen Ohren, und wenngleich Friede ist, argwöhnt er immer Nachstellungen“ (Ijob 15,21 Vulg.). Nichts ist dagegen glücklicher als ein einfaches Herz, denn indem es sich anderen gegenüber nur durch Unschuld offenbart, hat es von anderen auch nichts zu befürchten. ...

November 21, 2024

Hl. Johannes Paul II.

Wie man sieht, nehmen die Weisungen des Völkerapostels für die Moral und Spiritualität der menschlichen Arbeit eine Schlüsselstellung ein. Sie sind eine wichtige Ergänzung dieses großen, wenn auch diskreten Evangeliums der Arbeit, das wir in Christi Leben und Gleichnissen finden, in dem, „was Jesus getan und gelehrt hat“. ...

November 20, 2024

Hl. Nerses Schnorhali

Wie Zachäus, der Zöllner, Erhob ich mich nicht aus den Niederungen dieser Erde Auf den hohen Baum der Weisheit, Zu deiner heiligen Betrachtung. Der Kleinwuchs des Geistigen Nahm nicht zu in mir durch gute Werke, Im Gegenteil, er ging immer weiter zurück, Bis ich zur Milch der Kinder zurückkehrte. ...

November 19, 2024

Hl. Johannes Chrysostomus

Wir wollen auf die Blinden hören, die besser waren als viele Sehende. Waren sie auch führerlos, konnten sie den Herrn auch nicht sehen, wenn er vor ihnen stand, so bemühten sie sich doch, zu ihm zu kommen. Deshalb riefen sie mit lauter Stimme und schrien umso lauter, je mehr man ihnen Schweigen gebot. ...

November 18, 2024

Hl. Theodor von Studion

Meine Kinder und Brüder, kommt, lasst uns Christus, unseren König, anbeten, lasst uns vor ihm niederfallen (vgl. Ps 94,6), lasst uns wieder unsere Erstlinge darbringen und Frucht bringen! […] So haben wir also als einzigen König den König aller Könige, unseren Herrn und Gott, dem wir dienen. ...

November 17, 2024

Hl. Bernhard von Clairvaux

Um Demut zu erlangen, gibt es keinen direkteren und geeigneteren Weg, als sich selbst in der Wahrheit zu begegnen. Es genügt, nichts zu verstecken, den Geist der Falschheit zu vertreiben und sich selbst zu begegnen, ohne auszuweichen. Wird die Seele, wenn sie sich so im Licht der Wahrheit betrachtet, nicht feststellen, dass sie sich im „Bereich der Unähnlichkeit“ befindet? Wird sie dann nicht traurig seufzen, weil ihr wahres Elend nicht länger verborgen bleiben kann, und mit dem Propheten zum Herrn rufen: „In deiner Wahrheit hast du mich demütig gemacht“ (Ps 118,75 Vulg. ...

November 16, 2024