Pius XII.

Das Gewissen ist wie der innerste und geheimste Kern des Menschen. Dorthin zieht er sich mit seinen geistlichen Kräften in völliger Einsamkeit zurück: allein mit sich selbst, oder besser gesagt, nur mit Gott, dessen Stimme dort von der Vernunft vernommen wird, und mit sich selbst. ...

May 16, 2025

Papst Franziskus

Die Kirche „im Aufbruch“ ist die Gemeinschaft der missionarischen Jünger, die die Initiative ergreifen, die sich einbringen, die begleiten, die Frucht bringen und feiern. […] Die evangelisierende Gemeinde spürt, dass der Herr die Initiative ergriffen hat, ihr in der Liebe zuvorgekommen ist (vgl. ...

May 15, 2025

Benedikt XVI.

Nicht die Wissenschaft erlöst den Menschen. Erlöst wird der Mensch durch die Liebe. Das gilt zunächst im rein innerweltlichen Bereich. Wenn jemand in seinem Leben die große Liebe erfährt, ist dies ein Augenblick der „Erlösung“, die seinem Leben einen neuen Sinn gibt. Aber er wird bald auch erkennen, dass die ihm geschenkte Liebe allein die Frage seines Lebens nicht löst. ...

May 14, 2025

Hl. Cyrill von Alexandria

Das entscheidende Merkmal der Schafe Christi besteht in ihrer Fähigkeit, zu hören und zu gehorchen, während die fremden Schafe an ihrer Unbelehrbarkeit zu erkennen sind. Das Wort „hören“ hat hier die Bedeutung von „dem zustimmen, was gesagt worden ist“. Und Gott kennt diejenigen, die auf ihn hören; denn „kennen“ bedeutet, mit jemandem vereint zu sein. ...

May 13, 2025

Hl. John Henry Newman

„Als Jesus die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen, denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben“ (Mt 9,36). […] Die Schafe wurden zerstreut, weil kein Hirte da war. […] So ging es auf der ganzen Welt zu, als Christus in seiner unendlichen Barmherzigkeit kam, „um die versprengten Kinder Gottes wieder zu sammeln“ (Joh 11,52). ...

May 12, 2025

Hl. Gregor der Große

Er, der gut ist – und das nicht etwa, weil er es als Gabe empfangen hätte, sondern von Natur aus –, sagt: „Ich bin der gute Hirt“. Und er fährt fort, damit wir das Vorbild seiner Güte nachahmen: „Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe“ (Joh 10,11). Er verwirklichte, was er gelehrt, er zeigte, was er geboten hat. ...

May 11, 2025

II. Vatikanisches Konzil

Die Heiligen Schriften enthalten das Wort Gottes und, weil inspiriert, sind sie wahrhaft Wort Gottes: Deshalb sei das Studium des heiligen Buches gleichsam die Seele der heiligen Theologie. Auch der Dienst des Wortes, nämlich die seelsorgliche Verkündigung, die Katechese und alle christliche Unterweisung [. ...

May 10, 2025

Hl. Mutter Teresa von Kalkutta

Wie zärtlich spricht Jesus zu uns, wenn er sich den Seinen in der heiligen Kommunion darbietet: „Mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und mein Blut ist wahrhaft ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm“. Was könnte mir mein Jesus größeres geben, als sein Fleisch zur Nahrung? Nein, Gott könnte nicht mehr tun oder mir größere Liebe erweisen. ...

May 9, 2025

Hl. Irenäus von Lyon

Töricht in jeder Hinsicht sind diejenigen, die den Heilsplan Gottes verachten, die Heiligung des Fleisches leugnen und seine Auferstehung verwerfen, indem sie behaupten, dass es der Unvergänglichkeit nicht fähig sei. Wird aber das Fleisch nicht erlöst, dann hat uns der Herr auch nicht mit seinem Blut erlöst, noch ist der eucharistische Kelch die Teilhabe an seinem Blut und das Brot, das wir brechen, die Teilhabe an seinem Leib (vgl. ...

May 8, 2025

Balduin von Ford

Christus spricht: „Wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben!“ […] Und der Psalmist sagt: „Das Brot stärkt das Menschenherz“ und „der Wein erfreut das Herz des Menschen“ (vgl. 104,15). Für die, die an ihn glauben, ist Christus Speise und Trank, Brot und Wein. ...

May 7, 2025