Montag, 3 Januar 2022 : Psalm 98(97),1.3cd-4.5-6.

Singet dem Herrn ein neues Lied; denn er hat wunderbare Taten vollbracht! Er hat mit seiner Rechten geholfen und mit seinem heiligen Arm. Er dachte an seine Huld und an seine Treue zum Hause Israel. Alle Enden der Erde sahen das Heil unsres Gottes. Er dachte an seine Huld und an seine Treue zum Hause Israel. Alle Enden der Erde sahen das Heil unsres Gottes. Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde, freut euch, jubelt und singt! Spielt dem Herrn auf der Harfe, auf der Harfe zu lautem Gesang! Zum Schall der Trompeten und Hörner jauchzt vor dem Herrn, dem König!

January 3, 2022

Montag, 3 Januar 2022 : Erster Johannesbrief 2,29.3,1-6.

Liebe Brüder! Wenn ihr wisst, dass er gerecht ist, erkennt auch, dass jeder, der die Gerechtigkeit tut, von Gott stammt. Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es. Die Welt erkennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat. Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Jeder, der dies von ihm erhofft, heiligt sich, so wie Er heilig ist. Jeder, der die Sünde tut, handelt gesetzwidrig; denn Sünde ist Gesetzwidrigkeit. Ihr wisst, dass er erschienen ist, um die Sünde wegzunehmen, und er selbst ist ohne Sünde. Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht. Jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen und ihn nicht erkannt.

January 3, 2022

Sonntag, 2 Januar 2022 : Kommentar Hl. Thomas von Aquin

„Was […] wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und was unsere Hände angefasst haben, das verkünden wir: das Wort des Lebens“ (1 Joh 1,1). […] Das fleischgewordene Wort hat sich den Aposteln auf zweierlei Weise zu erkennen gegeben: Sie erkannten es erstens durch das Sehen, indem sie vom Wort selbst die Erkenntnis des Wortes erhielten, und zweitens durch das Hören, indem sie dieses Mal durch das Zeugnis Johannes des Täufers die Erkenntnis des Wortes erhielten. In Bezug auf das Wort versichert der Evangelist Johannes: „Wir haben seine Herrlichkeit gesehen“ […]. Für Johannes Chrysostomus hängen diese Worte mit dem zusammen, was im Johannesevangelium unmittelbar vorausgeht: „Das Wort ist Fleisch geworden“. Der Evangelist will sagen: Die Menschwerdung hat uns nicht nur den Segen verliehen, Kinder Gottes zu werden, sondern auch den Segen, seine Herrlichkeit zu sehen. In der Tat können schwache und kranke Augen nicht unmittelbar in das Licht der Sonne blicken; scheint es jedoch in einer Wolke oder durch ein verdunkeltes Gebilde, dann können sie es. Vor der Menschwerdung des Wortes waren die menschlichen Seelen nicht in der Lage, das Licht selbst, „das jeden Menschen erleuchtet“, unmittelbar zu schauen. Damit sie also nicht der Freude beraubt würden, es zu sehen, wollte das Licht selbst, das Wort Gottes, Fleisch annehmen, damit wir es sehen können. Da „wandten sich die Menschen zur Wüste hin und sahen die Herrlichkeit des Herrn in einer Wolke“ (vgl. Ex 16,10), das heißt, das Wort Gottes im Fleisch. […] Und der heilige Augustinus bemerkt, dass der Logos (das Wort), damit wir Gott sehen können, die Augen der Menschen heilte, indem er sein Fleisch zu einer heilsamen Augensalbe machte. […] Deshalb fügt der Evangelist – gleich nachdem er gesagt hat: „Das Wort ist Fleisch geworden“ – hinzu: „und wir haben seine Herrlichkeit gesehen“, als wolle er sagen, dass unsere Augen heil wurden, sobald die Augensalbe aufgetragen war. […] Diese Herrlichkeit ist es, die Mose sehen wollte, von der er aber nur Schatten und Zeichen sah. Die Apostel hingegen haben seine Herrlichkeit selbst gesehen.

January 2, 2022

Sonntag, 2 Januar 2022 : Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 1,1-18.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war. Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus. Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.

January 2, 2022

Sonntag, 2 Januar 2022 : Psalm 147,12-13.14-15.19-20.

Jerusalem, preise den Herrn, lobsinge, Zion, deinem Gott! Denn er hat die Riegel deiner Tore festgemacht, die Kinder in deiner Mitte gesegnet. Er verschafft deinen Grenzen Frieden, und sättigt dich mit bestem Weizen. Er sendet sein Wort zur Erde, rasch eilt sein Befehl dahin. Er verkündet Jakob sein Wort, Israel seine Gesetze und Rechte. An keinem andern Volk hat er so gehandelt, keinem sonst seine Rechte verkündet.

January 2, 2022

Sonntag, 2 Januar 2022 : Buch Jesus Sirach 24,1-2.8-12.

Die Weisheit lobt sich selbst, sie rühmt sich bei ihrem Volk. Sie öffnet ihren Mund in der Versammlung Gottes und rühmt sich vor seinen Scharen: Da gab der Schöpfer des Alls mir Befehl; er, der mich schuf, wusste für mein Zelt eine Ruhestätte. Er sprach: In Jakob sollst du wohnen, in Israel sollst du deinen Erbbesitz haben. Vor der Zeit, am Anfang, hat er mich erschaffen, und bis in Ewigkeit vergehe ich nicht. Ich tat vor ihm Dienst im heiligen Zelt und wurde dann auf dem Zion eingesetzt. In der Stadt, die er ebenso liebt wie mich, fand ich Ruhe, Jerusalem wurde mein Machtbereich. Ich fasste Wurzel bei einem ruhmreichen Volk, im Eigentum des Herrn, in seinem Erbbesitz.

January 2, 2022

Sonntag, 2 Januar 2022 : Brief des Apostels Paulus an die Epheser 1,3-6.15-18.

Gepriesen sei Gott, der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel. Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Erschaffung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor Gott; Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Erschaffung der Welt, er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und nach seinem gnädigen Willen zu ihm zu gelangen, zum Lob seiner herrlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn; Darum höre ich nicht auf, für euch zu danken, wenn ich in meinen Gebeten an euch denke; denn ich habe von eurem Glauben an Jesus, den Herrn, und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört. Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt. Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt

January 2, 2022

Samstag, 1 Januar 2022 : Kommentar Hl. Faustina Kowalska

O Maria, Du Unbefleckte Jungfrau, Du reinstes Kristall meines Herzens. Du bist mir Macht, o starker Anker, Du bist dem schwachen Herzen Schutz und Schild. O Maria, rein und unvergleichbar! Jungfrau und Mutter zugleich. Schön, wie die Sonne, und unbefleckt, Das Bild Deiner Seele ist mit nichts zu vergleichen. Deine Schönheit entzückte den Dreimal Heiligen. Er stieg vom Himmel und verließ den Thron der Ewigen Stätte, nahm Fleisch und Blut aus Deinem Herzen an, Um neun Monate lang in Deinem Herzen verborgen zu sein. O Mutter und Jungfrau, niemand begreift, dass der unendliche Gott Mensch wird. Aus Liebe und aus Seinem unergründlichen Erbarmen. Durch Dich, Mutter – leben wir mit Ihm in Ewigkeit. O Maria, Jungfrau und Pforte des Himmels. Durch Dich kam die Erlösung zu uns. Durch Deine Hände fließt jede Gnade auf uns herab. Allein Dir nachzueifern – vermag mich zu heiligen. O Maria, Jungfrau – Du schönste Lilie, Dein Herz war dem Herrn erster Tabernakel auf Erden. Weil Deine Demut die tiefste, deshalb ward sie über Heilige und über die Chöre der Engel gestellt. Maria, süße Mutter mein, Dir schenke ich Seele, Leib und mein armes Herz, Sei Hüterin im Leben mein Besonders aber in des letzten Kampfes Schmerz.

January 1, 2022

Samstag, 1 Januar 2022 : Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 2,16-21.

In jener Zeit eilten die Hirten nach Bethlehem und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war. Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter empfangen wurde.

January 1, 2022

Samstag, 1 Januar 2022 : Psalm 67(66),2-3.5.6.8.

Gott sei uns gnädig und segne uns. Er lasse über uns sein Angesicht leuchten, damit auf Erden sein Weg erkannt wird und unter allen Völkern sein Heil. Die Nationen sollen sich freuen und jubeln. Denn du richtest den Erdkreis gerecht. Du richtest die Völker nach Recht und regierst die Nationen auf Erden. Die Völker sollen dir danken, o Gott, danken sollen dir die Völker alle. Es segne uns Gott. Alle Welt fürchte und ehre ihn.

January 1, 2022